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Der Weg zur Weihnacht
Ausverkauftes Benefizkonzert des Lions-Club Pulheim
Pulsierender Treffpunkt südamerikanischer Musik

Mit langanhaltendem Schlussapplaus wurden Rodrigo Tobar und seine „Banda“ für ihre herausragende musikalische Leistung belohnt. (Foto: Lions Club Pulheim)
Ausverkauftes Benefizkonzert des Lions-Clubs Pulheim begeisterte das Publikum im Kaisersaal der Abtei Brauweiler.
Pulheim-Brauweiler (hs). Der Kaisersaal der Abtei Brauweiler verwandelte sich in einen pulsierenden Treffpunkt südamerikanischer Musik: Der aus Chile stammende Musiker und Komponist Rodrigo Tobar und seine „Banda“ nahmen das Publikum mit auf eine klangvolle Reise quer durch Südamerika.
Mit ihrem vielseitigen Repertoire aus traditionellen, melancholischen und humorvollen Liedern schufen sie eine Atmosphäre voll mitreißender Energie und Emotionen. Die Band begeisterte durch ihre musikalische Vielfalt und die authentische leidenschaftliche Darbietung, die das Publikum völlig in ihren Bann zog.(…)
Mit einem langanhaltenden Schlussapplaus und „standing ovations“ drückten die Besucher dieses Herbstkonzerts Rodrigo Tobar und seiner „Banda“ ihre Anerkennung für deren herausragende musikalische Leistung aus.(…)
Erschienen in: Rheinische Anzeigenblätter/ Pulheim
Verpassen Sie nicht das aufregende Herbstkonzert des Lions Club Pulheim mit dem Besten aus der lateinamerikanischen Musik!

Der Lions Club Pulheim lädt herzlich zum Herbstkonzert am 17. Oktober 2024 um 19:30 Uhr im Kaisersaal der Abtei Brauweiler ein. Das Benefizkonzert bietet südamerikanische Musik von und mit dem chilenischen Musiker Rodrigo Tobar.
Kartenvorverkauf:
Kronenapotheke, Pulheim, Venloer Straße
Mitglieder des Lions Clubs
Digital: contact@lions-club-pulheim.de
Erleben Sie die beeindruckende musikalische Vitalität und den einzigartigen Sound von Rodrigo Tobar & Banda am 17. Oktober.
Kontakt:
Lions Club Pulheim contact@lions-club-pulheim.de
Kartenbestellungen können auch über den nachfolgend Link erfolgen: https://forms.office.com/r/xrtzCGBgem
CD Neuerscheinung „Espiritual“

1.- Saludo
2.- Kyrie
3.- Credo
4.- Santo
5.- Agnus Dei
6.- Nacimiento
7.- La noche
8.- Espiritual
9.- Despedida
Credits Album „Espiritual“:
Rodrigo Tobar: Gesang, Gitarre, Flöten, Komposition, Text
Lorenzo Tobar: Gitarre, Tiple, Charango, Komposition
Luis Cheul: Bass
Hernán Angel: Posaune, Keyboard
Nelson Rojas: Perkussion
Christoph Clöser: Saxophon
Chor: Gabriel Tobar, Candela Tobar, Rafael Tobar, Ornella Tobar, Angela Gaete, Linda Rosenthal
Aufnahme, Mischung und Mastering: Steven Charles in „Cattle C Studios“.
Entwurf: Luis Cruz
Fotos: Mirjam und Peter Gehrke
Single Neuerscheinung „TAN REBELDE“

https://rodrigotobar.hearnow.com/
So rebellisch
Text: Rodrigo Tobar
So rebellisch in der Liebe,
auf der Flucht vor Deiner Flucht.
Nicht vergessen sind die Spuren
deiner feurigen Essenz.Angst und Spannung Dein Begleiter
doch unbändiges Verlangen
löst die Knöpfe Deines Kleides,
nackte Haut wie schwarze Oliven,
die im Mondschein längst reifen.
Weit entfernt von Deinem Zuhause
Atemlos bist Du gekommen,
eine geächtete Liebe verfolgend.
Doch es stand schon geschrieben,
dass dein Schicksal besiegelt war.
Nichts jedoch war wichtig.
Die Schritte wurden langsam
und die Augen schläfrig,
fast alles nicht wollend.
Kaum jemand in der Morgendämmerung
hat Deine blutigen Träume begriffen.
So weit weg von Deinem Zuhause.
CD Neuerscheinung „DE LEJOS“

Credits Album: „De lejos“ (Von weit her)
- Rodrigo Tobar: Gesang, Gitarre, Flöten
- Lorenzo Tobar: Gitarre, Tiple, Charango
- Candela Tobar: Akkordeon, Background-Vocals
- Ornella Tobar: Geige, Background-Vocals
- Rafael Tobar: Bass
- Gabriel Tobar: Schlagzeug, Perkussion
- Hernán Angel: Posaune „La cama fría“.
- Alex Burges: Saxophon „Telares“.
- Roberto Cancino Tobar: Posaune „Homero“.
- Ayu Requena: Klavier „La cama fría“ (Das kalte Bett)
- Jan Torkewitz: Saxophon „Que bueno“.
- Manuel Torres: Gitarren „Amor lejano“.
- Komposition und Arrangement: Rodrigo Tobar und Lorenzo Tobar
- Produktion: Rodrigo Tobar
- Aufnahme und Mischung: Lorenzo Tobar – Estudio Otevita
- Mastering: Juan José Baeza – Estudio 7 El monte
- Entwurf: Luis Cruz
- Gemälde: Carlos Rojas L.
TERRA NOSTRA

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/rodrigotobarybanda/photos/a.288557294550092/5321138661291905
SOLIDARITÄTSKONZERT GEGEN HUNGER UND COVID19 IN CHILE

Wir laden alle Freunde dazu ein, am Solidaritätskonzert „Gegen Hunger und Covid-19“ am 25. Juni via Facebook teilzunehmen. Wir sammeln, um älteren benachteiligten Menschen in Viña und Valparaíso zu helfen.
Ihr könnt uns unterstützen, indem Ihr mit einer monatlichen Spende von 30 Euro einen Familienkorb direkt sponsert, oder indem Ihr auf unser Konto spendet. Weitere Informationen unter: https://is.gd/QhcQcZ #covid #viñadelMar #valparaiso #Elpuebloayudalpueblo
Bitte leitet diese Information an Freunde und an die sozialen Netzwerke, in denen Ihr aktiv sind, weiter. Solidarische Grüße
Mehr Informationen zum Solidaritätskonzert hier auf Facebook
NEUES LIED: LA CAMA FRÍA

Liebe Freunde,
unser neuer Song „La cama fría“ ist da! Hört Ihn Euch hier an: https://open.spotify.com/album/16EtHFTpGkGgqMHBM09CP1?si=2kG44fjTTvib5lwDIyGJCQ
Viel Spaß damit!
EIN STÜCK SÜDAMERIKA IN KÖLN-EHRENFELD

Am Sonntag (28. 05.) bringt der „Día Andino“ wieder ein Stück Südamerika nach Köln-Ehrenfeld! Über 20 Aussteller präsentieren hochwertiges Kunsthandwerk, Mode, Schmuck, Reiseideen und kulinarische Spezialitäten aus Andenländern. In einem familiären Umfeld möchten wir die lateinamerikanische Gemeinde mit deutschen Latino-Fans verbinden und eine Plattform für fair gehandelte Produkte bieten.
Für die entsprechenden Rhythmen sorgen die Bands Rodrigo Tobar & Banda (Chile) und Pueblo Unido (Karibik) sowie DJs der Partys RADIO SABOR Köln und Mash It Up! Cologne
Club Bahnhof Ehrenfeld
Bartholomäus-Schink-Strasse 47, 50825 Köln (Deutschland)
Termine
Der Weg zur Weihnacht
Datum: 14. Dezember 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Kath. Kirchengemeinde St. Bruder Klaus, Köln-BKS
Der Weg zur Weihnacht
Datum: 13. Dezember 2025
Uhrzeit: 15:30 und 18:00 Uhr
Ort: Kath. Kirchegemeinde St. Michael, Dormagen
Geschlossene Gesselschaft
Datum: 11. Dezember 2025
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Ort: Solingen – Schloß Burg
RODRIGO TOBAR: DIE VIELEN LEBEN DES ADLERS
Ich komme gerade von einem Konzert von Rodrigo Tobar und fühle mich, als hätte ich mehrere Leben gelebt.
In einem dieser Leben bin ich, ganz zufällig, in einem unbekannten Dorf irgendwo in Deutschland, einem Nachbarort, auf ein Konzert gegangen. Konnte ich ahnen, dass mir die Musik Teile meiner eigenen Geschichte enthüllen würde?
Ich hatte Rodrigo Tobar, einen Chilene naus La Ligua in der Region Valparaíso, Ende der achtziger Jahre kennengelernt. Wir waren beide gerade erst nach Deutschland gekommen.
Er hatte auf einer Tournee mit seiner damaligen Band Ortiga in Köln gespielt und hat sich schließlich, wie auch ich, in der Domstadt niedergelassen
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. So geht es mir mit fast allen Chilenen, die ich in Deutschland kennengelernt habe. Ich bin Peruaner.
“Adler!”, begrüßte er mich mit dem Spitznamen, den er mir freundschaftlich verpasst hatte. Das war inzwischen über zwanzig Jahr her. Warum ich zum Adler wurde weiß ich nicht mehr. Ich meine mich zu erinnern, dass es irgendwas mit einem Horoskop zu tun hatte.
Später verlor ich ihn aus den Augen.
Vor ungefähr zehn Jahren war ich auf einem seiner Konzerte, habe mich aber nicht getraut, ihn anzusprechen.
Und dann, vor etwas über einem Jahr, sind wir uns in einem Supermarkt in einem der Dörfer im Umland von Köln begegnet.
“Adler!”, hörte ich jemanden hinter mir rufen.
Seit zwanzig Jahren hatten wir uns nicht gesehen, wenn man von dem einen Konzert absieht, doch ich wusste sofort, wer mich so angesprochen hatte.
Es gibt im Leben immer die eine Person, die uns mit einem nur von ihr erdachten und benutzten Spitznamen anspricht. Daran erkennen wir sie zwischen allen anderen Freunden und Bekannten immer wieder.
“Adler!”, beantwortete ich seinen Gruß, wie damals, beim ersten Mal, Ende der achtziger Jahre, am Ausgang der Mensa der Kölner Universität.
Rodrigo trug die Haare, wie auch ich bis vor kurzem, immer noch lang und lockig wie Roberto Carlos – auch wenn der Afro-Look schon aus der Mode war.
Wer damals dazu gehören wollte, musste die Haare lang tragen. Das war so wie es sich heute kaum jemand leisten kann, nicht bei Facebook zu sein. Ich bin nicht bei Facebook. Also bin ich niemand.
Ich brauchte einen Augenblick, bis ich ihn wiedererkannte.
Die Mähne war dieselbe, unverändert lockig.
Seine Gesichtszüge, fast dieselben.
Aber sein Haar hatte die Farbe verloren.
Der Kontrast war beeindruckend, nicht allein wegen seines immer noch jugendlichen Gesichts, sondern auch aus einem anderen Grund, der viel mit der menschlichen Eitelkeit zu tun hat.
Viele versuchen ihre weißen Strähnen auch dann noch zu verbergen, wenn sie längst nicht mehr zu leugnen sind.
Er hingegen trug seine silbernen Locken mit einem Stolz, der mich geradezu schockierte, führte er mir doch meine eigene Schwäche vor Augen: ich binde meine Haare zusammen oder benutze Gel um die ersten silbernen Fäden zu kaschieren.
Er erzählte, er wohne im Nachbardorf und mache immer noch Musik.
Ich glaube, wir versprachen uns, uns wieder zu sehen. Genau weiß ich es nicht mehr.
Die Absicht, eine Freundschaft zu erhalten kann noch so ehrlich sein, doch der Alltag mit seinen Routinen setzt sich am Ende doch durch. Und so verloren wir uns wieder aus den Augen.
Bis ich vor zwei Wochen Rodrigos Bruder Lorenzo bei einer Lesung in Ehrenfeld traf.
“Wie gehts dem Adler?”, fragte ich.
“Wir spielen in zwei Wochen in Pulheim”, erzählte mir Lorenzo
“Ich komme.”
Und von diesem Konzert bin ich gerade zurückgekehrt.
In einem Interview, das ich im Netz gefunden haben, sagt Rodrigo:
“Es hat Zeiten gegeben, in denen wir sehr erfolgreich waren, wir sind auf wichtigen Bühnen, im Fernsehen und im Radio und bei großen Festivals aufgetreten. Aber wir haben auch existenzielle und musikalische Krisen durchlebt.”
Ich muss unwillkürlich lachen. Was für ein Zufall.
Am Anfang dieser Zeilen habe erwähnt, dass seine Musik in mir das Gefühl geweckt hatte, bereits mehrere Leben gelebt zu haben. Und genau das beschreibt Rodrigo: die Vielfältigkeit unserer Existenzen.
Am Ende des Konzertes in Pulheim hat die Gruppe die Begeisterung und den Applaus des Publikums mit mehreren Zugaben belohnt.
Rodrigos Lieder sind geprägt vom Geist der Lyrik des Dichters Antonio Machado, der weiß: „Es gibt keinen Weg, der Weg entsteht im Gehen“
Seine Kunst erinnert mich daran, dass die Musik mehr ist als reiner Kommerz. Gut gemachte und aufmerksam gehörte Musik entwirrt und bringt viel mehr Saiten in uns zum Schwingen als jene Klänge, die nur als Dekoration und zum schnellen Konsum gedacht sind.
Rodrigo und Lorenzo haben je zwei Kinder, mit denen sie gemeinsam auftreten. Das Publikum hat diese Konstellation mit langen, stehenden Ovationen zu würdigen gewusst.
Ein Lied hat mir besonders gefallen: Jacarandá.
Nach dem Konzert bin ich seinem Bruder Lorenzo am Ausgang begegnet. Er ist der zweite Kopf der Band. Wir haben uns, wie immer, herzlich begrüßt.
Und wieder habe ich mich nicht getraut, Rodrigo anzusprechen. Es warteten schon so viele Menschen darauf, ihn zu begrüßen.
Ich bin sicher, dass wir uns irgendwann wieder in einem Supermarkt in einem der Nachbardörfer begegnen werden.
Zu Hause angekommen, während ich diese Zeilen schreibe, höre ich das Lied, dass beim Aufrufen von Rodrigo Webseite erklingt: Jacarandá.
Wieder ein Zufall: ich hatte mich nicht getraut, mir dieses Lied als Zugabe zu wünschen.
Wenn wir uns das nächste Mal sehen, werde ich es ihm erzählen.
Ich werde ihm erzählen, dass seine Musik mir geholfen hat, meine vielen Leben wieder zusammenzuführen.
Jorge V. 08. Mai 2009

